
- Schaut Euch doch mal mein neues Video an.
Newsmeldungen
- Zandvoort: Maximilian Sandritter legt Grundstein für eine erfolgreiche Rennsaison mehr...
- Oschersleben: Erster Start in der ADAC GT Masters im neuen Chevrolet Camaro GT3 mehr...
- Oschersleben: Kollisionen verhindern Top-Platzierung mehr...
- Nürburgring: Déjà-vu für Max mehr...
- Norisring: wichtige Meisterschaftspunkte gesichert mehr...
- Nürburgring Nordschleife: Gute Leistung nicht belohnt mehr...
- Nach Zandvoort will Max Sandritter wieder angreifen mehr...
- Tabellenführung im SEAT Leon Supercopa mehr...
- Onboard-Video vom VLN-Test Nordschleife 2011 mehr...
- Verrückte Kart-Action im Schnee mehr...
- Es ist wieder soweit! RACE-4-KIDS on Snow am 26. und 27. Februar in Kühtai/ Tirol mehr...
10/05 2012
Zandvoort: Maximilian Sandritter legt Grundstein für eine erfolgreiche Rennsaison
Verbessertes Set-up bringt gute Fortschritte
Am vergangenen Wochenende startete das ADAC GT Masters in Zandvoort ins zweite Rennwochenende der Saison. Mit Platz 24 im ersten Rennen verzeichnete das Youngstar-Team Sandritter/Geipel ein erfolgreiches Rennwochenende trotz einem unverschuldeten Ausfall nach Kollision mit Martin Matzke im zweiten Rennen.
Bereits im ersten freien Training konnte das Youngster-Gespann deutliche Akzente setzen und zeigen, dass sich die intensive Arbeit in den letzten Wochen gelohnt hat. Mit verbessertem Set-up und technischer Optimierung gelang es Maximilian Sandritter auf Anhieb den Camaro in Spitzenzeit über die anspruchsvolle Strecke zu manövrieren. „Die Verbesserungen am Fahrzeug sind enorm. Trotz der Tatsache, dass Zandvoort nicht zu den Strecken gehört, die dem Camaro liegen, konnte ich ordentliche Rundenzeiten herausfahren“, so der sichtlich zufriedene Maximilian Sandritter nach dem ersten freien Training.
Doch ein Unfall im zweiten freien Training trübte die bisher so gute Leistung. „Durch die schlechten Wetterverhältnisse war die Strecke im zweiten freien Training viel schwieriger zu fahren. Der Camaro ließ sich nicht mehr ganz so gut manövrieren. Dadurch bin ich für den Bruchteil einer Sekunde von der Ideallinie abgekommen, schon ist das Auto ausgebrochen und ich bin in der Leitplanke gelandet“, so der junge Raublinger. Danach musste das Auto schnellstmöglich repariert werden. Da dies bis zum Qualifying jedoch nicht gelang, musste das Team Geipel/Sandritter beim Samstagsrennen mit Sondergenehmigung an letzter Position an den Start gehen.
Das Team startete somit von Position 38 ins Rennen. Sandritter erwischte einen guten Start und konnte gleich zu Beginn mehrere Positionen gutmachen. Bis zur Öffnung des Boxenstoppfensters in Minute 25 hatte sich der Nachwuchsrennfahrer bereits auf Position 24 vorgekämpft und konnte aufgrund taktischer Anweisung sogar kurzfristig auf Platz 15 verweilen. Nach der Übergabe des Camaro an Teamkollege Philip Geipel machten sich aufgrund einiger harter Zweikämpfe erste Schäden am Auto bemerkbar. So musste Sandritters Teamkollege das Rennen mit verstellter Spur und gebrochenem Frontsplitter auf Platz 24 beenden. „Wir haben einen guten Start erwischt und konnten uns gleich zu Beginn ein paar Plätze nach vorne kämpfen. Der Camaro lag wieder deutlich besser auf der Strecke, sodass konstant schnelle Rundenzeiten möglich waren. Über Funk haben wir entschieden den Fahrerwechsel erst kurz vor Ende des Boxenstoppfensters vorzunehmen. So konnten wir uns zwischenzeitlich Position 15 sichern. Leider ging die Rechnung am Ende nicht ganz auf“, resümierten die beiden Teamkollegen vom Team YACO Racing powered by Jochen Schweizer nach dem ersten Rennen.
Für das Sonntagsrennen hatten sich die beiden Youngsters viel vorgenommen. Philip Geipel ging als Erster ins Rennen. Der junge Vogtländer legte einen Traumstart hin und konnte nach nur zwei gefahrenen Runden von Position 38 auf Position 23 vorfahren. Als der Youngster im weiteren Rennverlauf auf den sich mit Marco Seefried im Duell befindenden BMW Z4 von Martin Matzke auffuhr, ging er zunächst als strahlender Dritter aus diesem Duell hervor. Geipel wurde kurz darauf von Martin Matzke hinten rechts getroffen und musste den Camaro nach nur drei gefahrenen Runden mit verbogener Radaufhängung abstellen. Damit war das zweite Rennen für Team Sandritter/Geipel beendet.
„Die Arbeit am Auto hat sich gelohnt. Wir konnten einige Fehler abstellen und haben somit den Grundstein für eine erfolgreiche Rennsaison gelegt. Nun gilt es das Auto weiterzuentwickeln und noch besser zu werden“, so Sandritter.
03/04 2012
Oschersleben: Erster Start in der ADAC GT Masters im neuen Chevrolet Camaro GT3
Am vergangenen Rennwochenende startete die ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben in die Rennsaison 2012. Neu mit dabei: Maximilian Sandritter im Team YACO Racing powered by Jochen Schweizer. Im 650 PS starken „Chevrolet Camaro GT3“ wollen der junge Nachwuchsrennfahrer und sein erfahrener Teamkollege Philip Geipel diese Saison durchstarten und von ihrem Können überzeugen.
Ein neues Fahrzeug, eine neue Serie und ein neues Team: Für Maximilian Sandritter begann die Rennsaison 2012 im ADAC GT Masters mit vielen Aufgaben und Herausforderungen. Vor dem ersten Rennen konnte sich der Newcomer leider nur wenig mit seinem neuen Arbeitsgerät vertraut machen. Aufgrund der späten Anlieferung und einiger technischer Probleme drehte der Nachwuchspilot daher erst beim Qualifying die ersten Runden mit dem brandneuen Camaro GT3.
Nichtsdestotrotz schlug sich Maximilian Sandritter in seinem ersten Qualifying in der ADAC GT Masters beachtlich. Mit Startplatz 26 im über vierzig Fahrzeuge starken Starterfeld setzte der Youngstar gegenüber der Konkurrenz erste Zeichen. „Ich bin mit meiner Leistung im Qualifying sehr zufrieden. Trotz der geringen Fahrpraxis im Fahrzeug konnte ich die 650PS des Camaros gut auf die Strecke bringen. Das Auto muss noch solider und zuverlässiger werden, aber dann ist durchaus einiges drin in dieser Saison“ so der sichtlich zufriedene Nachwuchsrennfahrer nach dem Qualifying.
Kühle Witterung, starker Wind und Nieselregen, das waren gleich zu Beginn des ersten Rennens die Herausforderungen für die Piloten im Team YACO Racing powered by Jochen Schweizer. Maximilian Sandritter konnte trotz Reifen-Poker und schlechter Wetterbedingungen bis zur Übergabe an Teamkollege Philip Geipel eine gute Leistung zeigen. Im weiteren Rennverlauf musste der Camaro des Youngster-Teams jedoch aufgrund eines gebrochenen Radlagers frühzeitig in der Box abgestellt werden. „Ich bin enttäuscht, dass wir ausgefallen sind. Wir haben eine tolle Leistung gezeigt und
konnten trotz schlechtem Wetter und abtrocknender Strecke gut mit dem Auto umgehen. Es wäre sicher noch ein bisschen mehr drin gewesen“ so Maximilian Sandritter nach dem Rennen.
Im zweiten Rennen am Sonntag konnte der Camaro erneut deutliche Zeichen setzen. Bei trockener Strecke und besseren Witterungsbedingungen hatte der Bolide kein Problem das Tempo der Top-Teams mitzugehen, bis nach einem Ausfall des Steuergerätes das Fahrzeug von Teamkollege Philip Geipel erneut vorzeitig in der Box abgestellt werden musste. „Das Fahrzeug ist erst sehr spät fertig geworden, sodass wir wenig Zeit hatten uns mit dem Camaro vertraut zu machen. Daher war mir im Vorfeld klar, dass es im ersten Rennen mehr darum geht Erfahrung zu sammeln und das Fahrzeug besser kennenzulernen. Auch wenn es dieses Rennwochenende nicht für eine Top-Platzierung gereicht hat, haben wir durchaus gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Saison noch die eine oder andere Überraschung landen werden“ so Sandritter.
„Auch wenn Maximilian Sandritter am Ende seiner Rennpremiere eine Top-Platzierung verwehrt blieb kann man rückblickend sagen, dass sowohl Fahrzeug als auch Fahrer viel Potenzial haben. Man muss dem Youngstar vom Team YACO Racing für seine Leistung ein riesen Kompliment machen. Trotz weniger Testkilometer und kaum Erfahrung im neuen Einsatzfahrzeug hat er einen sehr guten Job gemacht“ so Teamchef Uwe Geipel.
21/09 2011
Oschersleben: Kollisionen verhindern Top-Platzierung
Der SEAT Leon Supercopa startete am vergangenen Wochenende in der Motorsport Arena in Oschersleben in das vorletzte Rennwochenende der laufenden Saison. Für Maximilian Sandritter gab es in diesem Rennen nur wenige Punkte zu holen. Aufgrund mehrerer unverschuldeter Kollisionsschäden waren für ihn in beiden Wertungsläufen nur die Ränge acht und neun möglich.
Nach einem neunten und einem siebten Platz am Nürburgring hatte sich der Deutsche Post Speed Academy Förderkandidat Maximilian Sandritter für das Rennwochenende in Oschersleben viel vorgenommen. Doch es kam anders als erwartet. So startete Maximilian Sandritter unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen ins Rennwochenende. Krankheitsbedingt musste der junge Raublinger erst über das freie Training und das Qualifying zu seiner Form finden. Dies gelang ihm mit Startposition sechs für den ersten Wertungslauf gut. „Ich bin mit der Startposition für den ersten Wertungslauf recht zufrieden. Natürlich ist noch Luft nach oben. Ich habe damit aber sehr gute Chancen im zweiten Wertungslauf von der Pole Position zu starten“ so der optimistisch eingestellte Nachwuchsrennfahrer nach dem Qualifying.
In Rennen eins erwischte Maximilian Sandritter einen guten Start und befand sich gleich zu Anfang mitten im Kampf um die Positionen. Nach mehreren Kollisionen musste er zwei Plätze abgeben. Der junge Raublinger wusste in diesem Moment noch nicht, dass das Startgerangel deutliche Spuren an seinem Seat hinterlassen hatte. Die Hinterachse brach bei den Startkollisionen, so dass es dem Nachwuchsrennfahrer immer schwerer gefallen ist sein Auto schnell durch die Schikanen zu manövrieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte Maximilian Sandritter schon kein konkurrenzfähiges Auto mehr und musste sich am Ende mit Platz acht im ersten Wertungslauf zufrieden geben. „Das Auto ließ sich von Runde zu Runde schwerer steuern. Ich hatte das Gefühl immer langsamer zu werden und den Anschluss zum Feld nicht mehr zu finden. Dafür gab es zunächst keine Erklärung für mich. Erst nachdem das Auto aus dem Parc fermé zurück ins Fahrerlager kam, konnten wir die Ursache mit bloßem Auge sehen,“ so Sandritter nach Wertungslauf eins.
Somit stand auch der Startplatz für den zweiten Wertungslauf mit Rang acht am Sonntag fest. Maximilian Sandritter ließ sich davon jedoch nicht beirren und wollte im zweiten Wertungslauf die eine oder andere Position gutmachen. Am Start kam es erneut zu einem harten Kampf um die Positionen und wieder ging Maximilian Sandritter mit erheblichen Schäden am Auto aus diesem hervor. Mit verbogenem Querlenker und gebrochenem Stoßdämpfer kämpft sich der junge Raublinger durchs Rennen, welches er schlussendlich auf Position neun beendete. „So viel Pech passt zu dieser Saison. Beide Wertungsläufe mit nicht konkurrenzfähigem Auto absolvieren zu müssen, ärgert mich schon sehr, weil ich damit keine Möglichkeit hatte anzugreifen. Ich hatte mir für dieses Wochenende deutliche mehr vorgenommen“ so der sichtlich enttäuschte Deutsche Post Speed Academy Förderkandidat nach dem Rennen.
09/08 2011
Nürburgring GP: Déjà-vu für Max
Der SEAT Leon Supercopa startete am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring in ein spannendes Rennwochenende. In Wertungslauf zehn und elf stellte die Eifel-Strecke die Teams erneut auf eine harte Probe. Nicht zum ersten Mal entscheidet die Wahl des richtigen Reifens über Sieg und Niederlage.
Bereits im Zeittraining am Samstag wurden die Teams erneut mit der großen Frage der richtigen Bereifung konfrontiert. Max Sandritter und sein Team stellten sich bestmöglich auf die unberechenbaren Wetterbedingungen am Nürburgring ein. Sichtlich zufrieden und mit einer guten Ausgangsposition für den ersten Wertungslauf beendete Max Sandritter daraufhin das Qualifying auf Platz vier. Motiviert von der guten Startposition und dem unbedingten Willen im ersten Wertungslauf voll anzugreifen, startete Max Sandritter ins Rennen. „Ich habe eine sehr gute Ausgangsposition für den ersten Wertungslauf. Für mich ist alles drin und ich erhoffe mir einen Platz auf dem Podest“ so Sandritter nach seiner guten Leistung im Qualifying.
Nach einem exzellenten Start und einer direkten Verbesserung von Position vier auf drei hatte der aussichtsreiche Nachwuchsrennfahrer dann jedoch ein unheilvolles Déjà-vu. Gleich in der ersten Kurve wurde er von Gábor Wéber am Heck getroffen und kollidierte daraufhin mit seinem Teamkollegen Thomas Marschall. Durch diesen unnötigen Unfall gleich zu Beginn des Rennens drehte sich der SEAT, woraufhin Max Sandritter auf Platz 15 wieder zurück ins Feld kam. Trotz des großen Rückstands fuhr er ein großartiges Rennen. Von seinem Ehrgeiz angetrieben schaffte es der Nachwuchsrennfahrer sich von Position 15 auf Position neun zurück zu kämpfen. Sichtlich enttäuscht stieg der junge Raublinger nach dem Rennen aus seinem SEAT aus. Hatte er doch nicht damit gerechnet von Position vier aus startend so weit zurückzufallen. „Es ist wieder einmal der Nürburgring, an dem ich mir eine gute Ausgangsposition erarbeitet habe, aber nicht entlohnt werde“ so Sandritter sichtlich enttäuscht.
Somit stand auch der Startplatz für den zweiten Wertungslauf mit Rang neun am Sonntag fest. Max Sandritter erwischte keinen ganz so guten Start wie noch am Samstag. Gleich zu Beginn verlor er eine Position, welche er allerdings umgehend wieder gut machen konnte. Am Ende des zweiten Wertungslaufs landete Max Sandritter schließlich auf Rang sieben. „ Ich hatte mir für dieses Wochenende deutlich mehr vorgenommen. Leider konnte ich unverschuldet kaum etwas davon umsetzen. Jetzt sind es nur noch zwei Rennwochenenden bis zum Ende der Saison. Ich möchte meinen Blick nach vorne richten und mich auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren. Noch ist die Saison nicht gelaufen und es gibt noch Punkte für mich zu holen“ so Sandritter`s Bilanz nach dem vergangenen Rennwochenende am Nürburgring.
05/07 2011
Norisring: wichtige Meisterschaftspunkte gesichert
Perfektes Teamergebnis am Samstag und verlorener Reifenpoker am Sonntag. Max Sandritter auf Rang zwei und neun.
Die solide Leistung, die Max Sandritter am vergangenen Wochenende im Qualifying am Norisring zeigte, wurde mit Startposition zwei im ersten Wertungslauf belohnt. Diese Position wusste der junge Raublinger souverän zu verteidigen und ins Ziel zu bringen. Darüber hinaus fuhr der Förderkandidat der „Deutsche Post Speed Academy“ die schnellste Rennrunde des Laufs. Im zweiten Rennen am Sonntag kämpfte Sandritter zwar vergebens mit Regenreifen auf stark abtrocknender Strecke. Mit Platz neun konnte er jedoch trotzdem wichtige weitere Punkte für die Meisterschaft verbuchen.
Nach dem unverschuldeten Aus am vergangenen Wochenende auf der Nordschleife arbeitete das Team Marschall in der vergangenen Woche mit großem Eifer daran den SEAT von Max Sandritter wieder einsatz- und siegfähig zu machen. Nach einem freien Training, in dem verschiedene Abstimmungen getestet wurden, konnte Sandritter im Qualifying unter Beweis stellen, dass die Arbeit der letzten Tage erfolgreich war. So platzierte er sich bereits im ersten Wertungslauf auf Startplatz zwei. „Damit war ich sehr zufrieden“, so Sandritter nach dem Zeittraining.
Zufrieden konnte der 22-jährige Raublinger auch mit dem Ausgang des ersten Rennens sein. In diesem brachte er seinen SEAT auf der gleichen Position ins Ziel und fuhr wie bereits im Vorjahr am Norisring eine Podestplatzierung ein. Darüber hinaus gelang es Sandritter auch den begehrten Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde zu kassieren. Rundum eine gelungene Leistung. „Mein Auto lag klasse, es war genau richtig. Das Rennen lief toll und endlich stand ich wieder auf dem Podium.“
Beim zweiten Wertungslauf am Sonntag spielte wieder einmal das Wetter eine Hauptrolle. Das zuvor gestartete Rennen der DTM war wegen starken Regens bereits abgebrochen worden und so standen die Fahrer vor der schweren Entscheidung zwischen Slicks und Regenreifen. „Die Strecke war stellenweise noch sehr nass, deshalb hatte ich mich nach der Runde in die Startaufstellung für Regenreifen entschieden. Doch kurz vor dem Start wollte ich am liebsten noch auf Slicks wechseln, aber es war bereits zu spät.“ Diejenigen Fahrer, die sich für die profillosen Reifen entschieden hatten, lagen am Ende richtig. So musste Sandritter einige Kontrahenten passieren lassen. „Meine Reifen haben schnell abgebaut, obwohl ich natürlich versucht hatte, wann immer es ging, die nassen Stellen der Strecke zu befahren. Ich denke, dass unser Luftdruck vielleicht auch nicht perfekt war, denn bei anderen Piloten bauten die Regenreifen nicht so schnell ab“, war Sandritter nach dem Rennen sichtlich enttäuscht.
Die nächsten beiden Rennen auf dem Nürburgring finden am ersten Augustwochenende statt.
28/06 2011
Nordschleife: Gute Leistung nicht belohnt
Souveräne Leistung von Max auf der fahrerisch anspruchsvollen Nordschleife. Fahrfehler eines Mitfahrers verhindert Sieg im SEAT Leon Supercopa.
Bereits im ersten Zeittraining des SEAT Leon Supercopa auf der Nordschleife des Nürburgrings dominierte Max Sandritter gemeinsam mit seinem Teamkollegen Thomas Marschall das Fahrerfeld und sicherte sich souverän den ersten Platz. Nach dem Training zeigte sich der Raublinger selbstbewusst: „Ich bekam Windschatten von meinem Teamkollegen Thomas Marschall, aber ich denke, ich wäre auch ohne diesen vorne gelandet“. Da beim zweiten Zeittraining witterungsbedingt keine schnelleren Rundenzeiten möglich waren, konnte Sandritter auf weitere Runden verzichten, ohne seine Pole Position zu gefährden.
Im Rennen konnte Sandritter seine Pole-Position beim fliegenden Start souverän verteidigen und bog somit als erster auf die legendäre Nordschleife ab. Bereits in der ersten Runde gelang es ihm einen Vorsprung von 10 Sekunden auf den Zweitplatzierten herauszufahren. Bei leichtem Regen und Slick-Bereifung kein leichtes Unterfangen, das der Raublinger jedoch souverän meisterte: „Es war zwar rutschig, aber kontrollierbar“. In der zweiten Runde gelang es den Mitfahrern leicht aufzuschließen, die Position Sandritters war jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. „Ich vermute, vor allem Michal Slomian hatte einen besseren Luftdruck in seinen Reifen, er war speziell in den Kurven schneller als ich. Ich habe fast mehr gepusht als in der ersten Runde, aber er konnte den Abstand trotzdem reduzieren. Die Bedingungen wurden aber auch zusehends schwieriger, man hätte schon fast auf Regenreifen wechseln können.“ In Rennrunde drei nahm das Rennen eine Wende. Sandritter lief auf das Starterfeld des „Renault Race Festivals“auf, welches parallel im gleichen Lauf absolviert wurde. Ein Renault-Pilot verlor auf einer langen Geraden sein Auto und kollidierte mit dem SEAT von Max Sandritter. Max wurde dabei in die Reifenstapel geschoben und schied unverschuldet aus.
Sandritter, der das Rennen bis zu seinem Ausfall souverän anführte und eine überzeugende Vorstellung ablieferte, war sichtlich enttäuscht und traurig über den Ausgang des Rennens.
Das nächste Rennen im SEAT Leon Supercopa findet bereits am kommenden Wochenende auf dem Norisring in Nürnberg statt. Max und das gesamte Team Marschall arbeiten hart daran das Material wieder einsatzfähig zu machen und fokussieren sich nun vollkommen auf diese beiden Rennen. Die Chancen stehen gut, immerhin gehört der Norisring zu Max´ Lieblingstrecken und zu seinen absoluten Stärken. „Ich bin hoch motiviert und werde am Norisring versuchen meine Leistung von der Nordschleife zu wiederholen. Ich hoffe auf zahlreiche Punkte und möchte mich in der Meisterschaft wieder auf einem der vorderen Plätze zurückmelden.“
18/05 2011
Nach Zandvoort will Max Sandritter wieder angreifen
Zwei neunte Plätze in Zandvoort kosteten Max Sandritter die Gesamtführung im Seat Leon Supercopa. Am neuen Red Bull Ring in Österreich will Max wieder angreifen.
Der Saisonauftakt verlief für Max Sandritter mustergültig und brachte ihm die Tabellenführung ein. Nach einem schwierigen Qualifying reichte es in Zandvoort aber nur für Platz 13. Durch diesen schlechten Startplatz schaffte er es nicht trotz harter Fights über einen neunten Platz hinauszukommen.
,,Ich kann bis heute nicht sagen, woran es gelegen hat, vielleicht weil ich leicht krank war“, so Sandritter nach dem Qualifying. Der Start in Rennen 1 verlief zwar gut aber, dadurch dass sich am Anfang keine Lücke bildete, war es nicht möglich, mehr als zwei Autos zu überholen. ,,Im weiteren Rennverlauf hatte ich Probleme mit dem Setup und konnte den Kontakt zum Vordermann nicht halten“, erläutert Sandritter.
Besser lief der Start in Rennen 2: Es bildete sich eine schöne Lücke, da die meisten Fahrer wieder innen anbremsten. ,,Ich bremste außen und machte direkt drei Positionen gut.“ Im weiteren Rennverlauf wollte Max Sandritter seinen Konkurrenten überholen: ,,Ich war schon direkt neben ihm auf der Innenbahn, aber er knallte mir die Tür zu. Nach dieser Berührung brach Max ein Stück aus der Felge heraus und er verlor vier Positionen. ,,Ich musste echt kämpfen, um diese Position noch ins Ziel zu bringen“. Zum Schluss blieb wieder nur der neunte Platz.
Insgesamt reichte es nach einem ,,verpatzten“ Rennwochenende nur zu Platz 6 in der Gesamtwertung. Die nächste Gelegenheit, seinen Fehler auszubessern hat Max Sandritter am neuen Red Bull Ring in Österreich am ersten Juni-Wochenende.
03/05 2011
Tabellenführung im SEAT Leon Supercopa
Gelungener Auftakt in die Rennsaison für Max Sandritter: Mit einem zweiten und einem dritten Platz in den ersten beiden Saisonrennen erobert Max Sandritter Platz 1 in der Gesamtwertung.
Nachdem das erste Jahr im SEAT Leon Supercopa für Maximilian Sandritter ein echtes Lehrjahr war, geht der 22-jährige Oberbayer nun mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in seine zweite Rennsaison: „Mein Ziel ist es, in der Gesamtwertung unter die ersten Drei zu fahren. Dazu habe ich am vergangenen Wochenende einen wichtigen ersten Schritt gemacht.“ Denn gleich am Ende dieses Wochenendes stand Max Sandritter zum ersten Mal in seiner Karriere als Tabellenführer des SEAT Leon Supercopa fest.
Nach einem eher enttäuschenden Qualifying blieb für das erste Rennen zunächst nur der siebte Startplatz. Dank eines guten Starts konnte sich Max Sandritter jedoch direkt auf Platz 5 vorschieben. Dann profitierte er von einer Strafe für seinen Teamkollegen Thomas Marschall, der einen Frühstart hinlegte und deswegen einmal durch die Box fahren musste. Im Laufe des Rennens konnte er seinen Konkurrenten Michal Slomian noch zu einem Fehler „zwingen“, so dass am Ende ein beachtlicher dritter Platz stand: ,,Ich bin sehr überrascht und glücklich, dass ich noch so weit noch vorne gekommen bin“, so Max Sandritter.
Im zweiten Lauf wurde dann wie üblich die Startreihenfolge geändert. Max Sandritter ging von Platz 4 ins Rennen und konnte direkt in der ersten Kurve einen Konkurrenten überholen. In der zweiten Kurve folgte das nächste Überholmanöver. Max Sandritter rekapituliert: ,,Ich hatte eine kurze Berührung in Kurve 2 mit Peter Fulin, der seine Position natürlich verteidigen wollte.“ Max schaffte trotzdem den Sprung auf Platz 2 und musste sich so letztlich nur Michal Slomian geschlagen geben, der einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feierte.

- Schaut Euch doch mal diese Onboard-Aufnahmen von der Nordschleife an.
28/03 2011
Onboard-Video vom VLN-Test Nordschleife 2011
Nach einer langen Winterpause konnte ich am vergangenen Samstag meine ersten Runden der Saison auf der Nordschleife drehen.
Endlich war es wieder soweit. Die lange Winterpause hatte ihr Ende gefunden und so stand am Samstag, den 26.03.2011 endlich wieder der erste, lange ersehnte Test auf der Nordschleife des Nürburgring auf dem Programm. Mit der Onboard-Kamera haben wir einige spektakuläre Aufnahmen einfangen können. Schaut doch hier mal kurz rein.

- Kartspaß im Schnee für den guten Zweck: RACE-4-KIDS on Snow.
Verrückte Kart-Action im Schnee
Beim RACE-4-KIDS on Snow in Kühtai/ Tirol klemmte ich mich zusammen mit zahlreichen Prominenten am 26. und 27.02 wieder hinters Lenkrad. Tolle Showacts, ein Riesenspaß auf der Stecke und ein großer Scheck für die Kinderhilfsprojekte „Young Wings“ und „Children´s Voice“.
Bei Kaiserwetter konnten wir uns am Samstag beim Qualifying mit den Karts und der Strecke vertraut machen. Hannes Arch brachte mit seiner waghalsigen Flugshow für 20 Minuten den kompletten Pistenbetrieb zum Erliegen, einfach irre! Am Sonntag folgte ein verrücktes Rennen! In der Nacht zuvor hatte es noch einmal kräftig geschneit und somit war die Piste bestens für das Rennen präpariert. Das fahren auf Schnee und Eis ist, auch für einen geübten Kart- oder Rennfahrer, eine ungewohnte Angelegenheit. Die Teams wurden jeweils aus 2-3 prominenten Gästen und den Ebay-Auktionsgewinnern gebildet. Und so führten zahlreiche Drehungen und Wendungen oder steckengebliebene Karts immer wieder zu Positions- und Führungswechseln. Gemeinsam mit Popstars Gewinnerin Vanessa Meisinger und den Motorradprofis Sandro Cortese und Anthony West war ich im Team meines Förderers Motorsport-total.com zunächst gut unterwegs. Leider zwang uns ein Kupplungsschaden an unserem Kart zu einem einige Runden dauernden Aufenthalt in der Box. Nach unserem Neustart konnten wir erneut zahlreiche Positionen gutmachen und fuhren am Ende auf Position 6 ins Ziel. Gratulation an Claudia Kohde-Kilsch und Bernd Hiemer zum Sieg.
Ich möchte mich nochmals ausdrücklich und sehr herzlich bei Jasmin Rubatto, Julia Loder und allen anderen Helfern bedanken, die dieses schöne Projekt ins Leben gerufen haben. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste RACE-4-KIDS Rennen im Sommer, bei dem ich sicher wieder für das Jochen Schweizer Team an den Start gehen werde.

- Alle Infos zu RACE-4KIDS on Snow findet Ihr hier.
21/01 2011
Es ist wieder soweit! RACE-4-KIDS on Snow am 26. und 27.02. in Kühtai/ Tirol
Steigert mit und tut etwas für den guten Zweck!
Habt Ihr Lust, mit mir am letzten Februar-Wochenende (25.-27.2.) ein Kartrennen im Schnee in Kühtai (Tirol) zu bestreiten? RACE-4-KIDS on Snow ist ein Riesenspaß, ein Benefiz-Event für Menschen mit Sportsgeist und großem Herzen. Ich starte gemeinsam mit Vanessa Meisinger und Sandro Cortese im Team Motorsport-Total.com mit der Nummer 8. Ihr könnt Euch vom 27.1. bis zum 8.2. über eBay ebenfalls einen Startplatz in diesem Team ersteigern. Also los, gebt Gas! Denn die Plätze sind schnell weg.
Alle Infos zur Versteigerung findet Ihr unter www.race-4-kids.com.
Zwei Übernachtungen im Hotel Alpenrose sind im eBay-Auktionspreis übrigens schon enthalten. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr aber natürlich auch eine ganze Woche Skiurlaub dranhängen. Schaut Euch dazu einfach mal die Angebote an!
Wir sehen uns in Kühtai, ich freu mich auf Euch!
Liebe Grüße,
Euer Max
03/09 2010
Geschwindigkeitsrausch im freien Fall statt auf der Rennstrecke
Gemeinsam mit seinem Rennfahrerkollegen ließ Max sich in über vier Kilometern Höhe aus einem Flugzeug fallen. Ein Adrenalinschub der anderen Art.
Nachdem Max kurz vor Saisonstart bereits mit DTM-Champion Timo Scheider im Windtunnel Bottrop trainiert hatte, wagte er nun gemeinsam mit seinem Serien-Kollegen Elia Erhart einen Fallschirm-Tandemsprung. In über vier Kilometern Höhe sprangen die beiden gemeinsam mit ihren Tandemmastern aus dem Flugzeug und bewiesen dabei eine gehörige Portion Mut. Nach dem Absprung rasten sie der Erde entgegen und beschleunigten dabei bis zur Freifallgeschwindigkeit. Etwa 50 Sekunden später öffneten die beiden Tandemmaster die Fallschirme und Max und Elia konnten entspannt wieder dem Boden entgegen gleiten.
“Das ist schon ein unglaubliches Gefühl, im freien Fall auf die Erde zu zurasen. Aus dem Motorsport sind wir ja schon so einiges gewohnt, aber das hier ist nochmal etwas ganz neues, eine andere Form von Adrenalin, “ meinte Max kurz nach dem Sprung.
Wer sich selbst einen Eindruck vom Sprung der Beiden machen möchte: Einfach hier klicken! Franken TV war dabei!
24/08 2010
Reifen, Pech und Pannen in Zandvoort
Ein Frühstart beim Rennen am Samstag und ein Reifenschaden im Sonntagsrennen lassen alle Träume von Max wieder auf dem Podest zu landen zerplatzen. In der Rookiewertung des SEAT Leon Supercopa belegt Max trotzdem weiterhin Platz 1
Mit großen Erwartungen und voller Freude war Max zum Circuit Park in Zandvoort aufgebrochen. Die anspruchsvolle und schnelle Strecke in den Dünen direkt am Meer war absolutes Neuland für den Serienrookie, aber genau solche Herausforderungen sind seine Stärke.
Im freien Training kam Max mit dem engen und immer sandigen Kurs auf Anhieb gut zurecht. Die zweitschnellste Zeit in Sektor 1 und wenig Rückstand in den Sektoren 2 und 3 gaben auch genügend Anlass auf ein erfolgreiches Wochenende zu hoffen.
Leider verlief jedoch schon das Qualifying unglücklich für den Speed Academy Kandidaten. Lange auf Platz 3 liegend konnte Max seinen zweiten Reifensatz auf der immer schneller werdenden Strecke nicht nutzen. „In meiner ersten schnellen Runde hat mich ein langsames Fahrzeug behindert und die zweite Runde konnte ich wegen der roten Flagge und des Rennabbruchs nach dem Unfall eines Kollegen nicht beenden. Nach Wiederaufnahme des Qualifyings hatte ich so leider keine Chance mehr in den verbleibenden 5 Minuten noch eine schnelle Zeit zu fahren.“
„Ich wollte von Startposition 9 aus unbedingt eine Top 6 Platzierung erreichen, deshalb wollte ich mit einem Blitzstart gleich ein paar Positionen gewinnen“, so Sandritter nach dem ersten Rennen, „aber leider fuhr ich etwas zu früh los und wurde für diesen Jumpstart mit einer Durchfahrtstrafe belegt. Damit war mein Rennen natürlich gelaufen“.
Platz 15 im ersten Rennen bedeutete auch einen Startplatz in Startreihe 8 für das Rennen am Sonntag. Nach gutem Start konnte Max in den ersten 3 Runden nach gelungenen Überholmanövern 4 Konkurrenten hinter sich lassen ehe ihn ein Reifenschaden zwang in die Boxengasse abzubiegen. „Ein rabenschwarzes Wochenende für mich. Ich war schon auf die nächste Gruppe aufgelaufen und fest davon überzeugt noch auf Position 7 oder 8 nach vorn zu fahren. Wenigstens habe ich die Führung in der Rookiewertung verteidigen können“. Im Rennen 2 landete Max auf dem natürlich unbefriedigenden Platz 14. In der Gesamtwertung belegt Max nun Platz 9.
„Jetzt schaue ich nur noch nach vorn. Das Einzige was zählt ist, dass man immer einmal mehr aufsteht, als man hinfällt“, so der Raublinger Youngster, „beim Rennen in Oschersleben in 3 Wochen werde ich wieder voll angreifen“.
10/08 2010
Max nun Führender in der Rookiewertung des SEAT Leon Supercopa
Max Sandritter konnte auch am Nürburgring wieder fleissig Punkte im Seat Leon Supercopa sammeln und die Führung in der Rookiewertung übernehmen. In der Gesamtwertung liegt Max nach nun 9 Rennen weiter auf Platz 7
Ein bißchen enttäuscht war Max schon, hatte er sich doch nach dem tollen Wochenende am Norisring etwas mehr erhofft. Im freien Training untersteuerte das Auto zu stark, aber bis zum Qualifying konnte das Team um Frank Burgmann diese Probleme aussortieren und der junge Speed Academy Kandidat war mit seinem Auto zufrieden: „Trotzdem war ich nur Achter, was aber daran liegt, dass die Abstände an der Spitze so eng sind. Wäre ich nur zwei Zehntel schneller gewesen, dann wäre ich schon auf Platz 4 gestartet. Leider ist mir keine perfekte Runde gelungen. Ich wußte aber, dass der Speed da war, um ganz vorne zu stehen.“
Deshalb ging er auch optimistisch in das erste Rennen des Wochenendes. "Aber man konnte wieder einmal kaum überholen, das Rennen war nicht sehr spannend. Ich habe eine Position gewonnen, musste diese aber später an Thomas Marschall abgeben. Das war's dann auch schon", bilanziert er.
Lauf zwei sollte ursprünglich am Sonntag noch vor neun Uhr starten, doch wegen des Nebels in der Eifel wurde es auf den späten Nachmittag verschoben: "Wir standen in der Startaufstellung, als es plötzlich zu regnen begann. Alle wechselten auf Regenreifen und wir starteten wegen des starken Regens hinter dem Safetycar. Das war in Ordnung, denn man hatte schon bei 100 Kilometern pro Stunde viel Aquaplaning und konnte kaum noch etwas sehen." Nach vier Runden brach die Rennleitung das Rennen mit der roten Flagge vorerst ab: "Ich weiß nicht, warum das der Fall war. Aber ich denke, dass man abwarten wollte, bis der starke Regen etwas nachlassen würde."
Wenig später ging es weiter. Sandritter überholte den in der Serie zurzeit führenden Damian Sawicki: "Doch dann ist er in mein Auto gekracht und hat meinen Seat quergestellt. Ich hatte einen mächtigen Drift hingelegt, konnte das Auto aber zum Glück abfangen. Nur leider habe ich dabei zwei Plätze verloren." Das Rennen beendete er als Achter.
"Es war nicht mein Wochenende", sagt Sandritter hinterher. "Ich wollte im ersten Rennen unter die Top 6 kommen, damit ich von der umgedrehten Startreihenfolge im zweiten Lauf profitieren würde. Schade, dass ich es nicht ganz geschafft habe."
Als nächstes steht für den in der Gesamtwertung als Rang sieben klassierten Youngster das Rennwochenende in Zandvoort an, das in zwei Wochen stattfindet.
05/08 2010
Mit der Deutsche Post Speed Academy auf die Zielgerade
Mentale und körperlich Grenzerfahrungen für Max Sandritter auf dem Weg zur Profikarriere mit der Deutsche Post Speed Academy.
Profi-Autorennfahrer zu werden ist ein langer und harter Weg. Spaß am schnellen Fahren und ein Talent alleine reichen da nicht aus.
Ein Profi muss in vielen Bereichen gut sein und es ist ein großes Glück für Max, dass er als Kandidat der Deutsche Post Speed Academy auf und neben der Strecke gefördert wird.
Finde dich selbst, und du findest den Weg zum Erfolg.
Unter diesem Motto fand ein 2 tägiger Workshop in einem Klosterhospiz statt. Dort haben Max und die anderen Kandidaten abgeschnitten von der Außenwelt ohne Handy und Fernseher in intensiver Fokusarbeit viel über ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und Schwächen erfahren. „Als Rennfahrer ist es enorm wichtig sich mit diesen Dingen zu beschäftigen, damit man auf der Rennstrecke sein ganzes Potential abrufen kann“, so Max Sandritter nach dem Workshop. „Die mentale Auseinandersetzung mit sich selbst führt dazu, Fehler nicht zu wiederholen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“.
Kamera und Ton läuft. Interviewtraining mit Kai Ebel
Ein praxisnaher und spannender Workshop war das Medientraining mit Kai Ebel für den jungen Raublinger. „Ich sitze ja lieber am Lenkrad als im Interview Rede und Antwort zu stehen, aber der Umgang mit Medien, Sponsoren und Fans sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Berufes“, meint Max. Statt langer theoretischer Vorträge haben die Kandidaten 2 Tage lang in Praxissituationen vor Mikro und Kamera geübt. „Wir haben dort viel über den Umgang mit Mikrofon und Kamera gelernt. Gut zuhören, kurze Sätze bilden. Das ist gar nicht so einfach. Mit einem echten Medienprofi wie Kai Ebel aber auch ein echter Spaß diese Dinge zu üben.“
Auf den Spuren der Tour de France. Auf 2 Rädern auf den „großen Berg“
Mit Muskelkraft fuhren Sandritter und Kollegen eine ca. 50km lange Alpenetappe der Tour de France nach, rauf auf den berühmten großen Berg, den Col de Madeleine.
Dieser Workshop trug den Titel „persönliche Grenzerfahrung“ wirklich zu Recht. 26 km lang ist die Steigung vom Fuß des Berges bis zum Ziel auf dem Gipfel in über 2000m Höhe. „Obwohl ich mich ja das ganze Jahr hindurch körperlich fit halte, dieser Berg war echt krass“, so ein völlig ausgepumpter Max direkt im Ziel. „Nach einer Reifenpanne im unteren Teil des Berges habe ich gekämpft wie nie zuvor um den inneren Schweinehund zu besiegen. Ich bin glücklich und zufrieden, dass ich das durchgehalten habe“.
06/07 2010
Max Sandritter feiert ersten Podestplatz beim Seat Leon Supercopa am Norisring
Plätze 5 und 3 katapultieren den Raublinger Serien-Rookie auf Rang 7 der Gesamtwertung
Mit einem beeindruckenden vierten Platz im Qualifying legt Max Sandritter den Grundstein für hervorragende 24 Meisterschaftspunkte in den Wertungsläufen 6 und 7 des Seat Leon Supercopa.
Pech hatte Sandritter am Samstag beim Start, als der vor ihm stehende Thomas Marschall nur sehr zögerlich wegkam. Der junge Pole Promotion Fahrer musste zunächst 2 Konkurrenten passieren lassen musste, bevor er sich an Marschall vorbei auf Platz 5 einreihen konnte. Die enorme Hitze machte ein Windschattenfahren zudem unmöglich, so dass Überholmanöver kaum zu realisieren waren. Den fünften Platz fuhr er auf dem fränkischen Stadtkurs allerdings sicher ins Ziel. Ebenfalls kein Glück hatte Sandritter bei der Reifenwahl am Sonntag. Der junge Speed Academy-Kandidat startete mit Slicks auf dem nach einem Platzregen nur sehr langsam abtrocknenden Kurs. So konnte er dem auf Regenreifen gestarteten Sieger Andreas Pfister in der ersten Rennhälfte nicht folgen. Nach 29 spannenden Runden sah er als Dritter die Zielflagge.
„Über meinen ersten Podestplatz im Seat Cup bin ich überglücklich. Nachdem ich mit dem Seat nun sehr gut zurecht komme, ist es mir auch möglich, mit den schnellsten Fahrern mitzuhalten“, so der junge Raublinger im Ziel. „Allerdings wäre sicher noch mehr drin gewesen und ich weiß, dass ich noch weiter vorne landen kann. Ich werde weiter hart mit meinem Team Pole Promotion und der Speed Academy arbeiten um beim nächsten Start am Nürburgring wieder vorne dabei zu sein.„
Die beiden nächsten Läufe des Seat Leon Supercopa finden im Rahmen der DTM am 7. Und 8. August auf dem Nürburgring statt.
08/06 2010
Achterbahn auf dem EuroSpeedway Lausitz
Beeindruckende Aufholjagd und Kampfgeist sicherten dem Seat Leon Supercopa-Fahrer 14 Punkte
Nach einem fulminanten Seat Leon Supercopa-Rennwochenende in der Lausitz kann Max Sandritter 14 Zähler auf seinem Meisterschaftskonto verbuchen. Mit insgesamt 21 Punkten reiht er sich nun auf dem Meisterschaftsrang elf ein. Im Samstagsrennen warf den Raublinger ein Bremsfehler in der dritten Runde zunächst auf den letzten Platz zurück. In den folgenden Runden holte sich Sandritter Position um Position zurück, kämpfte sich immer weiter nach vorn und fuhr schließlich als Siebter über die Ziellinie. Von diesem Platz startete der 21-jährige Pole Promotion-Fahrer am Sonntag in den zweiten Wertungslauf und fuhr zunächst auf Rang sechs vor. Eine Berührung mit der Begrenzungsmauer in Runde vier beschädigte jedoch die Lenkung seines Seat Leon Supercopa stark. Gepaart mit den rasant abbauenden Reifen wurde Sandritters Fahrzeug schier unfahrbar, so dass er nicht mehr weiter angreifen, sondern nur noch seinen sechsten Platz ins Ziel retten konnte.
„Das waren kein einfaches Wochenende für mich. Ohne meinen Bremsfehler im ersten Rennen und den technischen Problemen am Sonntag wäre sicher mehr drin gewesen.“, so der Speed Academy-Kandidat. „Ich schaue jedoch optimistisch nach vorn: Mit meinem Auto komme ich nun viel besser zurecht und konnte bereits viel dazulernen. In gut drei Wochen starten wir auf dem Norisring – auf dieser Strecke war für mich in den letzten beiden Jahren immer eine Kehrtwende zu erkennen, denn ab da fuhr ich regelmäßig aufs Podium. Ich hoffe, dass sich diese Serie in dieser Saison fortsetzt.“
Die Rennen sechs und sieben der Saison finden am 3. und 4. Juli auf dem Norisring statt.
17/05 2010
Max Sandritter: Keine Punkte auf der Nordschleife
Kollision mit Thomas Marshall raubte Sandritter die Chance auf einen möglichen Podestplatz
Beim dritten von insgesamt 15 Wertungsläufen des Seat Leon Supercopa konnte Max Sandritter keine Meisterschaftspunkte holen. Bereits eine Berührung mit dem Teamkollegen Philipp Frommenwiler nach dem fliegenden Start warf ihn um sechs Plätze auf Rang zehn zurück. In den folgenden drei Runden holte sich der Raublinger zwar Position um Position zurück, jedoch schied er nur wenige Kilometer vor dem Ziel auf Rang fünf liegend nach einer Kollision mit Thomas Marschall im Streckenabschnitt Bergwerk aus. Eine gebrochene Radaufhängung zwang ihn, sein Auto abzustellen und das Rennen frühzeitig zu beenden. Mit diesem Ergebnis belegt der 21-jährige Pole Promotion-Fahrer derzeit Platz 14 in der Meisterschaft.
„Ich kann meine Enttäuschung gar nicht in Worte fassen! Ich hätte an Marschall vorbeiziehen und mir vielleicht auch noch Sawicki schnappen können. Und dann das! Die Kollision mit Marschall hat mich um den sicheren vierten Platz gebracht!“, so Sandritter. „Meine Berührung mit Frommenwiler gleich nach dem Start war bereits ärgerlich, da ich dadurch viele Positionen verlor. Aber mein Auto fuhr sich sehr gut, so dass ich in den folgenden Runden fünf Plätze gut machen konnte und ein Podestplatz in greifbare Nähe rückte. Dass ich am Ende ausschied, ist für mich daher einfach nur sehr enttäuschend“, so der Seat Leon Supercopa-Rookie und Deutsche Post Speed Academy-Kandidat weiter. „Das Wochenende hat jedoch gezeigt, dass ich auf der Nordschleife sehr gut zurecht komme und im Seat Leon Supercopa hier zu den Schnellsten gehöre. Außerdem lerne ich mein Auto mit jedem Kilometer besser kennen und kann das auf der Strecke umsetzen. Natürlich bringt es nichts, schnell zu sein und letztlich die Zielflagge nicht zu sehen. Da muss ich lernen, noch besser zu taktieren und mir bei Überholmanövern mehr Raum zu lassen. Diese Erfahrungen nehme ich mit und werde sie bei den kommenden Rennen nutzen.“
Die Rennen vier und fünf der Saison finden am 5. und 6. Juni auf dem EuroSpeedway Lausitz statt.
26/04 2010
Max Sandritter holt beim Seat Leon Supercopa-Saisonauftakt erste Punkte
Plätze elf und acht bringen dem Raublinger Serien-Rookie sieben Meisterschaftspunkte
Mit einem elften und einem achten Platz debütierte am vergangenen Wochenende der Deutsche Post Speed Academy-Kandidat Max Sandritter im Seat Leon Supercopa. Von Platz 14 aus fuhr der in Raubling bei Rosenheim lebende Serien-Rookie im ersten Rennen am Samstag trotz Reifenproblemen auf den Wertungsrang elf. Am Sonntag war das Glück nicht auf seiner Seite: von der zwölften Position startend rettete er sich nach Lackaustausch mit Andreas Pfister und daraus resultierendem Diffusorschaden sowie defekter Lenkung als gewerteter Achter ins Ziel. Immerhin gingen insgesamt sieben Punkte auf das Meisterschaftskonto des 21-jährigen Pole Promotion-Fahrers. Damit belegt er nach dem Saisonauftakt Rang acht in der Meisterschaft, gemeinsam mit Andreas Pfister vom ADAC Team Nordbayern.
„Im zweiten Rennen hätte ich mit einem heilen Auto sicher noch einige Plätze gut machen können“, so Sandritter. „Ich bin aber dennoch zufrieden mit meinem ersten Rennwochenende im Seat Cup. Natürlich lief noch nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich weiß, dass ich bessere Ergebnisse einfahren kann. Aber ich nahm bereits viel Erfahrung vom Wochenende mit und bin zuversichtlich, dass ich schon beim nächsten Start am Nürburgring Fortschritte machen kann.“
Der Seat Leon Supercopa geht vom 13. bis 15. Mai erstmals im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring an den Start. Die Seat Cup-Piloten fahren auf der Nordschleife mit Anbindung zur Grand-Prix-Strecke und legen pro Runde 25,359 Kilometer zurück. Aufgrund der langen Renndistanz von 101,436 Kilometern wird nur ein Wertungslauf ausgetragen.
12/04 2010
Max Sandritter wird 2010 von der Deutsche Post Speed Academy gefördert
Weiterer wichtiger Schritt für Max Sandritter in Richtung Profi-Rennfahrer
Max Sandritter, amtierender Vize-Meister des deutschen ADAC Volkswagen Polo Cup und ab dieser Saison Pole Promotion Fahrer im Seat Leon Supercopa, ist einer der sieben jungen Motorsporttalente, die 2010 auf ihrem Weg in den Profi-Rennsport von der Deutsche Post Speed Academy gefördert werden. Er setzte sich im bundesweiten Auswahlverfahren durch und warf zahlreiche Nachwuchsrennfahrer aus dem Rennen um die begehrten Academy-Plätze.
Dank seiner Leistungen in den vergangenen zwei Saisons machte der Raublinger die Förderer des deutschen Motorsports auf sich aufmerksam und überzeugte vor allem durch seine Aufholjagd im VW Polo Cup 2009, aus dem er mit vier Siegen, zwei zweiten Plätzen und nur neun Punkten Rückstand als Vize-Meister hervorging. Auf ihn wartet dieses Jahr bei der Speed Academy ein umfangreiches Schulungsprogramm, das vom Fahrdynamiktraining über Medien-Workshops bis hin zu Fitness- und Mentaltrainings reicht. Die Kandidaten werden das Jahr über auf und abseits der Rennstrecke von einer Fachjury beobachtet und bewertet, zu der der Formel-1-Fahrer Timo Glock, die Rennsportlegenden Hans-Joachim Stuck und Klaus Ludwig sowie Formel-1-Reporter Kai Ebel gehören. Sieger der Speed Academy 2010 ist der Nachwuchsfahrer, der in den vier Wertungszeiträumen das meiste Preisgeld gesammelt hat.
Der Raublinger und gebürtige Münchner tritt mit der Aufnahme in die Speed Academy in die Fußstapfen von bekannten Motorsporttalenten. Der Williams-Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg wurde 2005 zu „Deutschlands Motorsport-Talent des Jahres“ gekürt. Hülkenberg wurde im selben Jahr Champion in der Formel BMW ADAC-Meisterschaft. Force-India-Formel-1-Pilot Adrian Sutil war 2005 ebenso Kandidat der Speed Academy und wurde in derselben Saison nach seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton Vizemeister der Formel 3 Euroserie.
Max Sandritter: „Mich erreichte diese tolle Nachricht in meinem Winterurlaub, den ich mit meinem Vater beim Skifahren in Kanada verbrachte. Für mich bedeutet die Aufnahme in die Speed Academy ein weiterer wichtiger Schritt in meiner Rennfahrerkarriere. Ich freue mich riesig über diese Chance! Mit dem Programm der Academy werde ich sehr viel lernen und kann mich vor einer renommierten Jury beweisen. Mein Ziel ist, in einigen Jahren bei der DTM zu starten und die Talentförderung im Rahmen der Deutsche Post Speed Academy bietet mir die besten Entwicklungschancen.“
08/04 2010
Rennfahrer im freien Fall
Verkehrte Welt: Statt Rennautos sind die Rennfahrer im Windtunnel
Der zweifache DTM-Champion Timo Scheider holte sich am vergangenen Dienstag, also gut zwei Wochen vor dem DTM-Saisonstart, im Jochen Schweizer-Windtunnel in Bottrop eine extra Portion Adrenalin. Begleitet wurde er von seinem Rennfahrerkollegen Max Sandritter, der dieses Jahr im Seat Leon Supercopa im Rahmen der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft antritt.
Normalerweise werden im Motorsport die Autos in den Windkanal gestellt, doch Jochen Schweizer testete stattdessen die Rennfahrer auf ihre aerodynamische Tauglichkeit. Bei einer Windgeschwindigkeit von rund 180 Stundenkilometern probierten beide Fahrer das Bodyflying im vertikalen Windtunnel. Auf einem Luftpolster liegend, Beine und Arme angewinkelt, galt es, die Position zu halten. Jede kleinste Bewegung zeigte dabei sofortige Wirkung – genau wie im Rennsport. Auch hier sind exakte Manöver, Konzentration und körperliche Fitness wichtig. Der Flug im Windtunnel war daher für beide Rennfahrer eine gute Möglichkeit, sich auf etwas andere Art und Weise für die kommende Saison fit zu machen.
Timo Scheider war nach seinem Windtunnel-Debüt begeistert: „Das Bodyflying im Jochen Schweizer-Windtunnel war für mich persönlich eine ganz neue Erfahrung. Endlich konnte ich auch einmal die Aerodynamik des menschlichen Körpers leibhaftig testen. In der Saison 2009 bin ich eine Woche vor dem Gewinn meines zweiten Meister-Titels mit dem Fallschirm abgesprungen, diese Saison wurde mir die Möglichkeit des Adrenalin-Kicks der besonderen Art bereits vor Saisonbeginn ermöglicht. Das Bodyflying hat mir wirklich großen Spaß und Freude bereitet. Sofern die Zeit und die Möglichkeit bestehen, würde ich diese Sportart gerne etwas intensivieren.“
Für Max Sandritter war es nicht der erste Flug im Windtunnel. Dank seiner Erfahrung konnte er Timo Scheider den einen oder anderen Tipp geben, wobei Scheider schnell verstand, worauf es beim Bodyflying ankommt. „Timo hat das wirklich super gemacht! Es ist eher ungewöhnlich, dass sich jemand bereits bei seinem ersten Flug im Windtunnel so selbständig und koordiniert bewegt. Aber Timo ist eben ein Profi-Sportler: Körperlich absolut fit, hält die Körperspannung und bewahrt den Fokus. Ich hatte viel Spaß mit Timo!“
10/03 2010
Skiurlaub in McBride, Canada
Skiing at its best...
Gerade zurück von traumhaften Skitagen in McBride in British Columbia.
Weitere Bilder findet ihr unter "Privates"...
19/12 2009
Max Sandritter fährt ab 2010 für Pole Promotion
Max Sandritters neuer Dienstwagen ist ab 2010 ein Seat Leon Supercopa
Max Sandritter, amtierender Vize-Meister des deutschen ADAC Volkswagen Polo Cup, fährt ab 2010 für Pole Promotion im Seat Leon Supercopa. Damit macht der Raublinger und gebürtige Münchner einen weiteren wichtigen Schritt in seiner noch jungen Rennfahrerkarriere. Der 20-Jährige wurde erst vor gut zwei Jahren entdeckt. Sandritter bekam zu seinem 18. Geburtstag von seinem Vater ein Rennsport-Erlebnis von Jochen Schweizer geschenkt. Als er im August 2007 das Geschenk auf dem Salzburgring einlöste, ist er den dortigen Instruktoren aufgefallen. Sie haben ihn für den Sichtungslehrgang für den ADAC Volkswagen Polo Cup empfohlen und Sandritter überzeugte die Talent-Scouts. 2008 startete er als Nachwuchsrennfahrer und wurde bereits in seiner ersten Saison Rookie-Meister. 2009 wurde er Zweiter in der Gesamtwertung und feierte als Gaststarter beim Finale des chinesischen VW Scirocco Cup einen beeindruckenden Doppelsieg.
Mit der Vertragsunterzeichnung tritt Sandritter in die Fußstapfen von bekannten Namen aus dem Pole Promotion-Fahrerkader. Die Volkswagen-Junioren René Rast und Jimmy Johansson zählten in den Jahren 2005 und 2006 auch zu den Glanzlichtern des Volkswagen-Markenpokals VW Polo Cup und empfahlen sich in den Folgejahren im Seat Cup für höhere Aufgaben. Pole Promotion begleitete Rast nach dem Vize-Titel im Seat Leon Supercopa zum Champion im Porsche Carrera Cup 2008 und zum amtierenden Vize-Meister des Porsche Supercups. Johansson folgte 2008 mit der Vize-Meisterschaft im Seat Leon Supercopa und ist amtierender Vize-Champion im Porsche Carrera Cup.
Max Sandritter: „Mit Pole Promotion und dem Seat Leon Supercopa habe ich auch in den kommenden Jahren die Gelegenheit, im Rahmenrennen der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft zu fahren und mich zu beweisen. Mein Ziel ist, in einigen Jahren bei der DTM zu starten und das Team um Dennis Rostek bietet mir die besten Entwicklungschancen auf meinem Weg dorthin. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, für Pole Promotion zu fahren und werde wie immer hart arbeiten, um meine Ziele zu erreichen.“
Dennis Rostek, Pole Promotion: „Der VW Polo Cup ist das Sprungbrett, um sich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Max hat dieses Jahr mit einer sehr guten Performance auf sich aufmerksam gemacht und nur das Glück fehlte ihm am Ende, um Champion zu werden. Wir freuen uns auf die neue Herausforderung ‚Karriere Max Sandritter’. Wir schauen nicht auf die Champions der Meisterschaften, sondern analysieren die Performance der Fahrer. Unsere Erfolge bei den nächsten Karriereschritten der jungen Motorsporttalente in die Porsche-Markenpokale wie etwa mit dem Fahrerkader Rast / Johansson / Thiim geben uns recht.“
07/12 2009
Doppelsieg für Max Sandritter im Volkswagen Scirocco Cup in China
Max Sandritters Erfolge in China sind ein weiterer Höhepunkt seiner außergewöhnlichen Rennfahrerkarriere
Max Sandritter, Vize-Meister des ADAC Volkswagen Polo Cup in Deutschland, feierte am vergangenen Wochenende auf dem nagelneuen, 2,820 Kilometer langen Guangdong International Circuit im Süden Chinas einen beeindruckenden Doppelsieg. Sandritter musste sich zunächst im Zeittraining als Dritter geschlagen geben, übernahm aber im ersten Rennen schon nach der ersten Runde die Führung. Im zweiten Lauf starteten die ersten acht Fahrer in umgekehrter Reihenfolge des Zieleinlaufs. Der 20 Jahre alte Nachwuchsrennfahrer zog bereits auf den ersten Metern an seinen Gegnern vorbei. Nach vier Runden übernahm Sandritter die Führung und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab.
Sandritter gewann den Preis für die beste eigene Pressearbeit und wurde mit der Teilnahme am internationalen Austauschprogramm von Volkswagen Motorsport ausgezeichnet. Er startete am vergangenen Wochenende beim Finale des chinesischen VW Scirocco Cup als Gastfahrer.
Max Sandritter: „Es hat mir viel Spaß gemacht, auf dieser super-modernen Rennstrecke zu fahren. Sie war für alle Fahrer neu, aber ich habe mich sehr schnell an das Streckenlayout und die Bedingungen gewöhnen können. Bereits nach dem Zeittraining wusste ich, dass in den Rennen einiges für mich drin sein wird. Der Scirocco ist ein tolles Auto, das an diesem Wochenende wie für mich gemacht war. In den beiden Läufen konnte ich die Konkurrenz schon nach wenigen Runden hinter mir lassen und im zweiten Rennen sogar mit einem Vorsprung von sechs Sekunden als Sieger ins Ziel fahren. Es war mir eine große Ehre, mich auch vor chinesischem Publikum beweisen zu dürfen. Ich danke Volkswagen Motorsport für diese tolle Chance!“
Sein Rennfahrertalent wurde übrigens erst vor gut zwei Jahren entdeckt. Sandritter bekam zu seinem 18. Geburtstag von seinem Vater ein Rennsport-Erlebnis von Jochen Schweizer geschenkt. Als er im August 2007 das Geschenk auf dem Salzburgring einlöste, ist er den dortigen Instruktoren aufgefallen. Sie haben ihn für den Sichtungslehrgang für den ADAC Volkswagen Polo Cup empfohlen und Sandritter überzeugte die Talent-Scouts. 2008 startete er als Nachwuchsrennfahrer und wurde bereits in seiner ersten Saison Rookie-Meister.
3. Sieg in Folge am Nürburgring im ADAC VW Polo Cup
Gelungenes Rennwochenende am Nürburgring …
Das erste Highlight war für Max bereits am Donnerstag die Teilnahme an der offiziellen Pressekonferenz mit den „Großen“ der DTM. An der Seite von Fahrern wie Timo Scheider, Gary Paffet und Martin Tomczyk konnte er sich der Fachpresse vorstellen.
Im freien Training lief alles perfekt, Max konnte seine Konkurrenten um mehr als vier Zehntelsekunden abhängen. Das Qualifying war sehr spannend, gleich eine ganze Reihe von Fahrern fuhr sehr schnelle Runden und Max hatte alle Hände voll zu tun, um die Pole Position zu verteidigen. Es war knapp, aber es reichte um vom ersten Startplatz aus ins Rennen zu gehen.
Das Rennen selbst war wirklich nervenaufreibend. Max stand von der ersten bis zur letzten Runde enorm unter Druck, da er Simon Reinberth aus Schweden einfach nicht abschütteln konnte. Im ersten Sektor gewann er zwar immer wieder drei bis vier Zehntelsekunden, aber auf der Gegengerade konnte Simon immer wieder im Windschatten heranfahren. "Der Druck ist enorm groß, wenn dir ein Konkurrent permanent an der Stoßstange klebt und du als Fahrer weißt, dass schon der kleinste Verbremser dazu führen wird, überholt zu werden. Mein Herz machte einen riesigen Freudensprung, als ich die Zielflagge mit 0,347 Sekunden Vorsprung sah.", so Max nach dem Rennen. In der Gesamtwertung ist Max nun auf dem zweiten Platz hinter Maciek Steinhof, der durch etwas Pech diesmal nur siebter wurde.
Unbelohnte und bestrafte Schnelligkeit am Lausitzring
Max und der Ärger der gestrichenen Qualifikationszeiten und das Pech einer haarigen Situation im Rennen
Max hatte sowohl im Qualifying als auch im Rennen Pech.
Das zweite Rennwochenende fand am EuroSpeedway Lausitz statt. Nach dem "durchwachsenen" Start in die Saison startete er mit großen Erwartungen zum EuroSpeedway - zumal an diesem Wochenende gleich zwei Rennen anstanden. Im Freien Training lief alles wunderbar und Max war ganz vorne mit dabei.
Im ersten Qualifying ging es zunächst mit Slicks auf die Strecke. Allerdings hat es recht schnell angefangen zu regnen. Max konnte trotzdem ein paar schnelle Runden hinlegen. Leider wird das Qualifying wegen zu starken Regens nach der Hälfte der Zeit abgebrochen. Die Freude bei Max ist aber trotzdem groß: Er liegt auf dem zweiten Platz und geht davon aus, im ersten Rennen aus der ersten Reihe starten zu können.
Die Freude währte nicht lange: Alle Ergebnisse werden gestrichen und es gibt ein erneutes Qualifying auf Regenreifen, das für beide Rennen gilt. Als er mit den anderen Jungs zurück auf die Strecke kommt, trocknet diese bereits wieder ab. Wie verhext, gelingt ihm in diesem Qualifying keine einzige freie Runde. Am Ende heißt es Startplatz 15 für beide Rennen am EuroSpeedway. Die Enttäuschung im Team und vor allem bei Max ist riesengroß.
Im Rennen am Samstag gelingt ihm ein toller Start und er gewinnt sofort acht Positionen. In den folgenden Runden kann er sogar auf den vierten Platz vorfahren. Dann bekommt er plötzlich eine "drive through penalty" - weder Team noch Max wissen zu diesem Zeitpunkt warum. Bei der Rückkehr auf die Strecke liegt erauf dem 18. Platz, da das Safety Car gerade draußen ist, sind auch keine Überholmanöver mehr möglich.
Nach dem Rennen erfuhren wir, warum Max die Durchfahrtsstrafe bekommen hat: Er hatte sich an einer Stelle verbremst und ist - um seinem Vordermann nicht ins Heck zu fahren - geradeaus in die alte Boxengasseneinfahrt gefahren. "Dass ich deutlich "abgekürzt" habe, war mir in diesem Moment sogar bewusst. Ich bin deshalb besonders langsam gefahren und habe mich exakt an der richtigen Position auf dem vierten Platz wieder eingeordnet.", so Max nach dem Rennen.
Was er nicht wusste: Es geht nicht nur darum, dass man sich durch das Auslassen von Schikanen keinen Platzvorteil verschaffen darf, man darf auch keinen Zeitvorteil haben. Unglücklicherweise ist er genau in diesem Moment Bestzeit gefahren und war ein paar Zehntelsekunden zu schnell auf der Strecke zurück. Unglück im Glück könnte man dazu wohl sagen.
Im zweiten Rennen ging es also wieder von Startplatz 15 ins Rennen gegangen. Der Start war wieder richtig gut. Noch in der ersten Runde kann Max auf den neunten Platz vorfahren. Im Laufe des Rennens erreiche er noch den siebten Platz, mit dem er das Rennen auch beendet. Mehr war einfach nicht drin. Durch viele zähle Zweikämpfe konnten sich die ersten sechs uneinholbar weit absetzen.
An diesem Wochenende waren das Team übrigens zum ersten Mal im Wohnmobil an der Streck und hat im Fahrerlager gewohnt. Ein tolles Erlebnis, ganz nah dran zu sein.
1. Rennen 2009 in Hockenheim
Während der rennfreien Zeit konnte es Max kaum erwarten wieder in seinen Polo steigen zu dürfen und fieberte dem Saisonstart entgegen. "Der Hockenheimring ist meine absolute Lieblingsstrecke – umso mehr konnte ich es nach fast einem halben Jahr kaum noch abwarten, wieder auf die Rennstrecke zu kommen."
Nach der Supersaison 2008 mit dem Titel des Rookiemeisters im VW ADAC Polo Cup und einer konsequenten Vorbereitung auf die neue Saison reiste Max mit großen Erwartungen an.
Allerdings verlief der Start in die neue ADAC Volkswagen Polo Cup Saison alles andere als ideal… aber der Reihe nach.
Im Training lief alles rund und er konnte einen soliden fünften Startplatz herausfahren. Auch der Start lief einwandfrei – er konnte sofort in der zweiten Kurve einen Platz gut machen. Auf dem vierten Platz liegend hat Max bei der Einfahrt ins Motodrom zuviel riskiert. Bei einem gewagten Überholmanöver stellte sich der Wagen quer. Er hatte eine Kollision mit einem anderen Rennteilnehmer bei der sein Auto zwar mitgenommen wurde, aber noch fahrfähig war.
Die Rennleitung zeigte Max daraufhin die „Spiegeleiflagge“, eine Flagge, die ihn für die technische Überprüfung an die Box holen sollte. Diese Flagge hat Max nicht gesehen, vielleicht auch, weil sein Auto funktionsfähig war – Temperaturanzeige korrekt, keine Schleifgeräusche und er lag immer noch aussichtsreich auf Platz 5.
Was folgte war in der 4. Runde die Schwarze. Mist, damit war das Rennen für Max vorbei.
Auf jeden Fall nimmt er die Gewissheit mit, dass er ganz vorne mitfahren kann. Das lässt ihn dennoch optmistisch nach vorne blicken.
Gelungenes Saisonfinale in Hockenheim
Nach Platz 2 im freien Training waren die Hoffnungen auf einen vorderen Startplatz im Rennen bei Max sehr groß.
Leider hat es im Qualifying dann nicht so gut geklappt. Nach einem Ausflug ins Kiesbett eingangs des Motodroms nach 2 Sektorenbestzeiten hat es dann nur zu Platz 12 gereicht. "Leider hatte ich im Anschluss auf jeder Runde Verkehr, so dass eine bessere Zeit nicht möglich war", so Max direkt nach dem Qualifying.
Im Rennen konnte Max aber überzeugen. 5 Positionen gewonnen und Platz 7 bedeutete zu 6. Mal in dieser Saison den Gewinn der Rookiewertung.
Max überlegen Rookiemeister 2008 - Platz 5 und schnellster Rookie am Sachsenring
Gleich 5 Gründe zum feiern für Max nach dem Regenrennen am Sachsenring:
- Im 9. Rennen schon zum 5. Mal schnellster Rookie
- Bester Rookie in der Geschichte des ADAC Polo
- Von Platz 9 auf Platz 5 im ersten Regenrennen seiner Karriere
- Schnellste Rennrunde im Feld
- Gaststart in Südafrika am 22./23. November 2008
2 Podestplätze beim Golf GTi Cup in Japan
Riesenerfolg beim Gaststart in Japan!
Neben einer Menge an neuen Eindrücken und Erfahrungen konnte Max mit zwei 2. Plätzen auch sportlich einen großen Erfolg aus Japan mitbringen.
Die Umstellung vom gewohnten Cup Polo auf den mit 230 PS und Rechtslenkung ausgestatteten Golf GTi fiel Max trotz des extremen Klimas recht leicht. Schon in der 2. Trainingssession konnte er mit den schnellsten Fahrern mithalten.
Startplatz 3 im Qualifying reichte Max zum Gewinn des 2. Platzes im Rennen 1. Beim 2. Rennen von Platz 4 gestartet konnte Max bereits in der 1. Runde 2 Kontrahenten überholen. Den 2. Platz fuhr er dann souverän nach Hause.
Ganz nebenbei wurde Max mit diesen 2 Starts auch 5. der Gedamtwertung im japanischen Golf GTi Cup.
Nürburgring 24. - 27. Juli 2008
Max kann Vorsprung in der Rookiewertung ausbauen und rückt in der Gesamtwertung auf Platz 8 vor.
Trotz eines mäßigen Qualifying und Startplatz 13 konnte Max erneut als schnellster Rookie auf Platz 7 die Ziellinie nach einem beherzten Rennen mit spannenden Überholmanövern passieren.
Damit kann Max seinen Vorsprung in der Rookiewertung vor seinem härtesten Konkurrenten Ole Holzkamm weiter ausbauen. In der Gesamtwertung liegt Max nun auf Platz 8.
Norisring 27. - 29. Juni 2008
Max fährt schnellste Rennrunde am Norisring
Bei seinem ersten Auftritt am Norisring konnte sich Max hervorragend in Szene setzen.
Schon nach den ersten Trainingsrunden auf dem Stadtkurs war klar, dass Max mit dieser Strecke bestens zurecht kommen würde.
Unbeeindruckt von den Tücken des welligen Fahrbahnbelages und den Wänden ausgangs der Kehren konnte Max im Qualifying mit Platz 6 und nur 0,204 sek. Rückstand auf den Pole-Mann Thor Qualmann erstmals in seiner jungen Karriere einen Startplatz im Vorderfeld erkämpfen.
Im Rennen am Sonntag fährt Max dann ein absolut fehlerfreies Rennen und liefert sich packende Duelle mit den vor ihm fahrenden Topfahrern Rambow und Qualmann. Erstmals in dieser Saison fährt mit Max ein Rookie die schnellste Rennrunde.
Der Lohn für ein beherztes und überlegtes Rennen ist Platz 4 und wie schon am Lausitzring darf Max auf der Siegertribüne den Pokal für den schnellsten Rookie in Empfang nehmen.
"Für mich als Neuling hat der Norisring den Vorteil, dass es nur 4 Kurven gibt. Da musste ich mir nicht so viel merken." schmunzelt Max im Interview. "Es macht riesigen Spaß bei den schnellen Topfahrern mit zu fahren. Das Rennen war eng, aber absolut fair."
EuroSpeedway Lausitz 16.-18. Mai 2008
Doppelstart mit den Rennen 4 und 5 am Lausitzring.
Wie immer am Freitag das freie Training mit anschließender Streckenbesichtigung. Max und Carsten, sein Trainer, entscheiden sich für eine 2. Begehung im Anschluß um die richtige Linie zu finden.
Im Qualifying am Samstag vormittag zahlt sich das allerdings nicht wirklich aus. Im 1. Qualifying Startplatz 13, nur 0,478 sek hinter der Bestzeit, als zweitbester Rookie. Für das 2. Rennen reicht es nur zu Platz 16 und der fünftbesten Rookieposition. Keine optimale Voraussetzung für das Rennen um die Rookiehalbzeitmeisterschaft. Den Abend nützt Max zur Datenanalyse um herauszufinden, warum er vor allem im 1. Sektor so viel Zeit verliert.
Im Rennen 4 gelingt Max ein Superstart. Schnell sortiert er sich im vorderen Mittefeld ein und kann seinen schärfsten Rivalen um den Rookititel Jörg Schriek auf Distanz halten. Rundenlang liefert er sich mit Alexander Voges und Ignacio Espinosa ein spannendes Duell und erreicht mit einem hervorragenden 8. Platz sein bisher bestes Saisonresultat.
Schnellster Rookie bei Rennen 4
Als schnellster Rookie darf Max seinen Pokal auf der Siegertgribüne im Empfang nehmen und lernt das Gefühl einer Champagnerdusche kennen. In der Rookie Cup Wertung rückt Max ganz dicht an Platz 1 heran.
Halbzeitmeisterschaft in der Rookiewertung
Im Rennen 5 verliert Max nach einem Dreher zu Beginn sogar noch einige Positionen. Er lässt sich aber nicht entmutigen und startet eine furiose Aufholjagd. Beherzt überholt er Polo für Polo in einem turbulenten Rennen. Es gelingt ihm sich aus allen Scharmützeln auf der Strecke heraus zu halten. Begünstigt durch zahlreiche Ausfälle und einige Durchfahrtstrafen sieht er schließlich als 6. die Ziellinie. Für die Gesamtwertung bedeutet das Platz 10 und als zweitbester Rookie dieses Rennens nach Ole Holzkamm auf Platz 4 die Führung in der Rookiegesamtwertung.
Zur Belohnung winkt Max im Rahmen des Volkswagen Austauschprogrammes ein Gaststart beim VW Golf GTI Cup in Japan im August.
Bravo Max, das ganze Team ist stolz auf dich!
Oschersleben 17.-20. April 2008
Doppelrennen in Oschersleben: Die Rennen 2 und 3 stehen auf dem Plan.
Schon beim 1. Qualifying am Samstag früh großes Pech für Max. Schon nach der Outlap kommt Max zurück an die Box. Technischer Defekt, der Wagen läßt sich nicht mehr schalten. Nach langen Minuten in denen die Mechaniker den Fehler suchen schließlich die Diagnose Kupplungsschaden. Max muss auf ein Ersatzfahrzeug ausweichen und kann keine schnelle Runde mehr fahren. Startplatz 25.
Beim direkt anschließenden 2. Qualifying kommt Max mit dem Ersatzfahrzeug nicht zurecht. Nur Position 19 und große Enttäuschung bei Max.
Zum Rennen am Samstag kann Max wieder sein Einsatzfahrzeug nutzen. Das Volkswagen Team hat hervorragende Arbeit geleistet. Max kann sich vom letzten auf den 17. Platz vorkämpfen und wird 4. der Rookiewertung.
Im Rennen 3 am Sonntag ist Max hochkonzentriert. Schon beim Start kann er 3 Konkurrenten hinter sich lassen. In einem couragierten und umsichtigen Rennen gelingt ihm der Sprung vor auf Platz 10. In der Rookiewertung erkämpft sich Max den 3. Rang und darf zum ersten Mal in seinem Leben dafür einen Pokal in Empfang nehmen.
Hockenheim 10.-13. April 2008
Das erste Rennwochenende steht an.
Zum ersten Mal in seinem Leben wird Max ein Rennen bestreiten. Agesehen von den Einführungslehrgängen des ADAC und ein paar Trainingstagen fährt Max ohne jegliche Erfahrung zum Auftaktrennen. Er bringt weder Erfahrungen aus dem Kartsport noch von sonstigen Motorsportaktivitäten mit.
Das ganze Team um Max ist angespannt, außer Max selbst. Mit bemerkenswerter Ruhe läßt er die Ereignisse auf sich zu kommen.
Am Freitag das erste freie Training. Max lernt die Strecke kennen und experimentiert mit seinem Trainer Ronny Wechselberger mit dem Luftdruck.
Samstag das Qualifying. Es gelingt Max sich in diesen 20 Min. auf Position 11 vorzufahren, vor ihm liegt nur ein Rookie. Beste Voraussetzungen für das Rennen am Sonntag.
Dann das Rennen. Nach gelungenem Start kann sich Max schnell um einige Positionen nach vorne schieben. Nach einer unverschuldeten Kollision muss Max von der Strecke, kann seinen Polo mit der Startnummer 17 aber wieder auf die Strecke lenken. Nach mehreren Ausflügen neben die Strecke landet Max schließlich auf Rang 18 der Gesamtwertung und sammelt als 4. der Rookiewertung erste Punkte.
Zielflagge gesehen und erste wichtige Rennkilometer gesammelt. Das erste Ziel ist erreicht. Auf gehts nach Oschersleben...
RENNTAXIFAHRTEN IM PORSCHE 911 GT3
Bei www.netzathleten.de ist ein toller Bericht mit Video zu Renntaxifahrten im Porsche 911 GT3 mit Max Sandritter erschienen. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

- Gutscheine für Renntaxifahrten im Porsche 911 GT3 gibt´s bei www.jochen-schweizer.de.
ADAC GT Masters 2012: Meine nächsten Rennen
30.03.-01.04. Oschersleben
04.05.-05.05. Circuit Park Zandvoort
08.06.-10.06. Sachsenring
13.07.-15.07. Nürburgring I
10.08.-12.08. Red Bull Ring
24.08.-26.08. Lausitzring
14.09.-16.09. Nürburgring II
28.09.-30.09. Hockenheim

































